Stade21 exklusiv

Kurz bevor die Stade BeachDays am 17.08. starten, haben wir uns mit den Geschäftsführern unseres Titelsponsors Stade21, Thomas Pauli und Volker Kleenlof, zum Exklusiv-Interview getroffen.

Mit dem Sponsorenpool Stade21 unterstützt ihr die Stade BeachDays 2019 als Titelsponsor. Erklärt zunächst doch bitte einmal, welche Idee hinter Stade21 steckt und wie sich dieser Pool entwickelt hat.

Thomas Pauli: „Sport fördern –Menschen begeistern. So lautet das Motto von Stade21. Stade21 ist ein Sponsorenpool aus aktuell 19 Poolmitgliedern, Institutionen und Firmen aus dieser Region. Die 21 kommt einmal aus unserer Postleitzahlenregion 21 zum zweiten aus der Anzahl der maximal teilnehmenden Akteure, die man insgesamt akquirieren möchte. Als drittes repräsentiert die 21 das 21. Jahrhundert, in dem wir leben.“

Volker Kleenlof: „Stade21 ist 2006 von fünf Firmen gegründet worden, um den Spitzen- wie Breitensport in dieser Region zu unterstützen und zu fördern. Einzelunternehmen können das finanziell wie organisatorisch in der Regel nicht umsetzen, deswegen hat man sich vor 13 Jahren entschieden, eine Institution für diesen Zweck zu gründen.“

Als Geschäftsführer-Duo leitet ihr seit einigen Monaten die Geschicke von Stade21 – neben euren Hauptaufgaben als Geschäftsführer zweier mittelständischer Unternehmen (Thomas Pauli bei Hesse Druck und Volker Kleenlof bei Hasselbring). Warum engagiert ihr euch persönlich so sehr für Stade21?

Thomas Pauli: „Volker und ich waren die Stellvertreter von Wolfgang von der Wehl (Mitarbeiter der Sparkasse Stade-Altes Land), der die Geschicke von Stade21 federführend leitete. Leider ist Wolfgang im Oktober 2018 plötzlich verstorben. Seitdem führen wir beide kommissarisch diesen Sponsorenpool, denn wir waren uns alle im Team einig, dass dieses Konstrukt weiterhin für den Sport und für die Menschen in unserer Region bestehen bleiben muss!

Volker Kleenlof: „Warum wir das machen, hängt auch damit zusammen, dass es in Stade leider keinen großen Hauptsponsor für den Spitzensport gibt. Da man aber das Potential mehrerer kleinerer Akteure sah, versuchte man es, über einen Pool Gelder und Interessen zu bündeln. Aus den fünf Gründungsmitgliedern von 2006 sind jetzt immerhin schon 19 geworden. Somit stehen gewisse finanzielle Mittel zur Verfügung, was wir im Spitzen- wie Breitensport aber auch bei Veranstaltungen wie dem Lauf der Schulen oder dem Sportfest der zweiten Klassen und dem Seniorensportfest einsetzen können. Wir konnten zumindest mithelfen, heutzutage attraktiven Sport in unserer Region sehen zu können wie beim Fußball, Basketball oder Handball aber auch den Einzelsportarten wie Judo, Leichtathletik oder Badminton um nur einige zu nennen.“

Thomas Pauli: „Wichtig ist für uns immer, dass die Konzepte stimmen, die wir unterstützen und dass der Nachhaltigkeitscharakter sowie die Jugendförderung berücksichtigt werden. Wir würden nie eine einzelne A- Mannschaft unterstützen, nur um kurzfristig Leistungssport zu sehen.“

Welche Bedeutung hat Sport in eurem Leben und Alltag?

Volker Kleenlof: „Alle, die in diesem Sponsorenpool aktiv sind, haben eine gewisse Sportaffinität. Alle kommen privat aus einem bestimmten Bereich, in dem sie Sport getrieben haben. Man merkt sofort, wenn man mit den Leuten spricht, dass sie aus dem Sportbereich kommen. Einige kommen aus dem Fußball, Handball oder Faustball, andere vom Triathlon oder wie ich vom Tischtennis. Irgendwo haben sie alle in ihrer Jugend Sport getrieben, sind damit aufgewachsen und wollten sich mit anderen messen. Man lernt das Gewinnen und Verlieren und kann das auch im Berufsleben und Alltag anwenden.

Thomas Pauli: „Ich komme ursprünglich aus der Leichtathletik und war jahrelang im Mehrkampf aktiv. Später habe ich dann noch ein paar Jahre auf Kreisniveau Fußball gespielt und den Teamsport schätzen gelernt. Letztendlich habe ich dadurch beide Seiten gesehen, die Individual- wie auch die Mannschaftsportarten. Sie haben beide etwas, das muss man schon sagen.“

2011 gab es auf dem Sande eine von Stade21 organisierte Beach-Sport-Woche. Wie ist dieses Projekt damals entstanden und was ist bei den Stade BeachDays 2019 anders?

Volker Kleenlof: „Das war damals nicht explizit auf Beachvolleyball gemünzt, sondern auch auf Fußball, Handball usw. Auch die Schulen konnten sich in unterschiedlichen Sportarten betätigen. Es war also breiter ausgelegt als heute. Zudem war es natürlich nicht so professionell aufgezogen wie ihr das jetzt macht, weil die Zeit gar nicht da war. Wir hatten damals aber das Ziel, diesen großen Platz in der Stadt (Am Sande) mit Leben zu füllen. Wolfgang von der Wehl war immer schon sehr innovativ und hat gesagt: „Das könnten wir eigentlich doch mal machen. Beachvolleyball, Strandhandball oder Beachsoccer und das alles in der Stadt. Dabei hat man aber schon gemerkt, dass der zeitliche und finanzielle Aufwand enorm ist. Wir haben es 2011 ein Jahr erfolgreich durchgeführt, dann aber davon wieder abgelassen, da das Ausrichten dieser Veranstaltungen nicht zu unserem Kernbereich gehört. Nichtsdestotrotz war es aber ein tolles Erlebnis. Umso erfreulicher ist es, dass wir dieses Jahr wieder Breiten- wie Spitzensport auf dem Sande bestaunen können. Dafür schon einmal vielen Dank!“

In einer Woche starten die Stade BeachDays 2019. Welche Erwartungen habt ihr an dieses Event? Worauf freut ihr euch während der neun Tage am meisten?

Thomas Pauli: „Ich freue mich darauf, die unterschiedlichen Teams zu sehen. Schön, dass auch der Firmencup so gut angenommen wurde. Ich werde mir relativ viel Zeit nehmen, um dort vorbeizuschauen. Natürlich freut man sich auf das Finalwochenende bei hoffentlich gutem Wetter und toller Zuschauerbeteiligung. Den Platz am Sande mit sechs Plätzen gefüllt zu sehen- auf denen gleichzeitig Sport getrieben wird- das wird sicherlich ein schönes Bild.“
Gerade für das erste Mal ist das ja doch eine Herkulesaufgabe, alles perfekt zu machen – es geht eigentlich gar nicht- muss man fairerweise sagen. Das freut uns als Stade21 natürlich sehr, dass wir beim ersten Mal als Titelsponsor dazu beitragen können, solch eine Veranstaltung hier nach Stade zu holen. Hoffentlich wird es ein voller Erfolg und somit zu einer Institution in Stade für die kommenden Jahre.“

Volker Kleenlof: „Bei gutem Wetter ist hoffentlich auch der Zuschauerzuspruch vorhanden. Es wäre für alle natürlich wirklich wünschenswert, wenn alle mit einem Lächeln die Courts und die Tribünen verlassen könnten. Das perfekte Imagebild für Stade! Zudem würde es mich auch für euch beide freuen, sowie für den gesamten VfL Stade.“

Werdet ihr die Gelegenheit nutzen und auch mal eine Runde am Sande spielen?

Thomas Pauli/Volker Kleenlof: „Wenn da ein Ball liegt, werden wir ihn sicherlich auch mal in die Hand nehmen und die ein oder andere Einlage bringen. Aber jeder, der mal Beachvolleyball gespielt hat weiß: Das sieht so einfach aus. Es ist aber richtig anstrengend im tiefen Sand zu stehen, zumal man zu zweit dort richtig viel Platz hat.“